PDF: Der kleine Luftballon – ein schamanisches Märchen vom Ab- und Aufsteigen

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Ein schamanisches Märchen mit Illustrationen von Susanne Stute. Eine Antwort auf die Frage nach dem Umgang mit Fremdbesetzungen.

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Beschreibung

Einst wurde ich gefragt, wie aus meiner Sicht mit Fremdenergien und Besetzungen umzugehen sei und wie sich ein Mensch, der sich darin “verheddert hat”, davon wieder erholen kann. Aus meiner Antwort ist ein kleines schamanisches Märchen geworden, das ich hier mit dir teilen möchte, denn diese Frage betrifft ja doch den einen oder die andere von uns.

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

Bei Amazon kannst du dieses Buch auch als Paperback erhalten.

 

Eine kleine Leseprobe:

Es war einmal ein Luftballon auf dem Meer. Er war voll und prall gefüllt mit Luft, so wie ein Luftballon es sein sollte. Doch unser Luftballon war ein neugieriges, kleines Kerlchen und wollte unbedingt wissen, wie es wohl unter Wasser aussehen mochte. Er hatte von Fischen gehört und Quallen – man sagte, manche Quallen seien so gut wie unsichtbar! –, von Korallen, Algen und Krabben. Wieder und wieder versuchte er, einen Blick unter die Wasseroberfläche zu erhaschen, doch es gelang ihm immer nur für Sekunden, die Zauberwelt unter sich zu sehen.

Eines Tages traf er auf einen Seeigel und er fragte den Igel, ob er ihm nicht ein paar Löcher in die Haut stechen könne. Auf diese Weise könne er die Luft aus sich heraus lassen und unter die Wasseroberfläche gelangen. Der Seeigel tat ihm den Gefallen. Und unser Luftballon ließ sich einfach in das dunkle Nass fallen.

Viele aufregende Abenteuer erlebte er dort. Er brauchte Mut, verliebte sich in ein Seepferdchen, erfuhr auch den Herzschmerz, denn mal ehrlich: ein Seepferdchen und ein Luftballon passen einfach nicht zusammen, genoss den Anblick und traf auf  Tiefseewesen. Diese halfen ihm, noch weiter in die Tiefe zu gehen. Sie banden sich an ihn und zogen und zogen und zogen ihn mit hinunter.

Viele Jahrtausende verbrachte er in den Tiefen der Ozeane und vergaß nach und nach, dass er einst ein sehr luftiges Wesen gewesen war. Seine Haut war inzwischen vollkommen zerlöchert, fast schon zerfleddert. An ihn waren viele Tiefseewesen gebunden, die sich zum Teil noch verpflichtet fühlten, dem Luftballon zu helfen oder die aufregenden Erlebnisse unseres Luftballons auch so spannend fanden, dass sie nicht von ihm loslassen wollten. Und unser kleiner Luftballon wurde immer müder. Er hatte …