Wunscherfüllung – Übung zur Stärkung deiner Schöpferkraft

Wunscherfüllung

Als mein bewusster spiritueller Weg begann, habe ich das Buch “Bestellungen beim Universum: Ein Handbuch zur Wunscherfüllung” von Bärbel Mohr gelesen. Ich fand alles ganz einleuchtend und habe es probiert. Doch wirklich keiner meiner Wünsche hat funktioniert. Es gab Situationen, da habe ich dieses arme kleine Buch tatsächlich in die Ecke gefeuert, weil ich so wütend war!

Doch irgendwas in mir sagte mir, dass das möglich sein muss! Warum klappte es also nicht?

Stärke deine Manifestationskraft

Ich habe nie aufgehört, zu üben, auszuprobieren und zu lernen. Dann gab es Beispiele in meinem Leben, die ganz hervorragend geklappt haben. Ein sehr beeindruckendes Beispiel war folgendes:

 

Ich habe früher Bauchtanz gelernt, unterrichtet und bin natürlich auch aufgetreten. Ich hatte damals nicht sehr viel Geld zur Verfügung und so ein professionelles Bauchtanzkleid kostet wirklich sehr viel Geld.

Also habe ich mir Stift und Zettel genommen, ein Kleid nach meiner Vorstellung aufgemalt und im Internet nach Stoff gesucht. Nachdem ich den bestellt hatte, dachte ich bei mir: ‘Es wäre toll, wenn mir jemand einfach so dieses Kleid näht, ohne dass ich dafür etwas bezahlen muss.’

Keine drei Tage später rief mich meine damalige Tanzlehrerin an und meinte, dass sie mir gerne mal wieder ein Kleid nähen würde.

Nochmal eine Woche später hatte ich mein Kleid und es war wirklich sehr schön geworden.


Ein anderes Beispiel war eine Kreuzotter, die mir auf den Waldweg “gelegt” worden ist, weil ich mir eine Woche zuvor gewünscht hatte, mal eine Kreuzotter in der freien Natur zu sehen.

 

Nachdem ich immer wieder die Erfahrung gemacht habe, dass es wirklich möglich ist, auch unglaubliche Wünsche erfüllt zu bekommen, habe ich mir angeschaut, was diese Wünsche gemeinsam hatten. Warum haben die funktioniert und solche wie eine funktionierende Beziehung, ein ausreichend gutes Einkommen usw. nicht?

Es wäre auch ohne gegangen. Das war die Antwort. Das heißt, es gab in mir keine Angst vor den Konsequenzen der Nichterfüllung. Es gab auch keine unbewussten Überzeugungen wie: “Ich bin es nicht wert.” etc. Das Universum konnte einfach seinen Lauf nehmen und mir bringen, was ich wünschte.

Das ist großartig und toll. Vor allem deshalb, weil es mir geholfen hat, an meiner Überzeugung, dass auch meine wirklich großen Wünsche irgendwann Erfüllung finden würden, festzuhalten und nicht aufzugeben.

Innere Widerstände

Doch was tun, wenn es einen Wunsch gibt, der der Sehnsucht der Seelen entspricht und sich dennoch einfach nicht erfüllen will?

Ich bin auf meinem Weg immer wieder Menschen begegnet, die in einem solchen Fall sagten: “Es sollte einfach nicht sein.” In den meisten Fällen hatte ich ein anderes Gefühl. In meinem Fall habe ich immer wieder gesagt: “Ich habe irgendetwas noch nicht verstanden,” und habe weiter gesucht.

Natürlich gab es auch in meinem Leben Wünsche, die nicht wirklich meiner Sehnsucht entsprachen. Als ich z.B. meine ersten beiden Katzen zu mir geholt hatte, war ich so hin und weg, dass ich meinte, irgendwann mit 25 Katzen zusammen leben zu wollen. Ich bekam dann ein paar Monate eine kleine Variante davon mit sieben Katzen und durfte erfahren, dass das viel zu anstrengend werden würde und ich keiner Katze wirklich gerecht werden könnte.

Diese Erfahrung habe ich mehrfach gemacht: Bei Wünschen, dir nicht wirklich mir entsprachen, bekam ich eine kleine und vor allem vorübergehende Variante davon und durfte neu entscheiden.

Wenn es sich jedoch um Wünsche handelte, die wirklich meiner Sehnsucht entsprangen, wurde ich Schritt für Schritt geführt. Ich erkannte meine eigenen Widerstände und habe erst einmal viel in meiner Vergangenheit gewühlt, um mich neu zu erfinden.

Diese Widerstände lagen und liegen meist im Unbewussten. Das ist die Schwierigkeit dabei. Wir sind uns ihrer gar nicht bewusst.

Das Manifestieren der eigenen Wünsche ist ein großartiges Werkzeug zum Aufspüren innerer Widerstände und hinderlicher Überzeugungen.

Eine kleine Übung

Ich möchte dir hier eine kleine Übung vorstellen, mit der du deine Schöpfer- bzw. Manifestationskraft trainieren und gleichzeitig deine Widerstände aufspüren kannst:

Stelle dir das gewünschte Ergebnis genau vor. Male ein Bild, versuche Gerüche einzufangen, vielleicht hörst du etwas und vor allem spüre in deinem Körper nach, wie sich deine Energie, deine Gefühle verändern, wenn du dir vorstellst, dein Wunsch wäre schon erfüllt.

Halte dieses Gefühl für einige Atemzüge lang. Und dann versuche einen kurzen prägnanten Satz dazu zu finden, der die fertige Situation beschreibt. Vermiede Worte wie “nicht” und “kein”, finde lieber positive Formulierungen. Also z.B. nicht “Ich bin nicht mehr einsam,” sondern “Ich lebe in einer erfüllenden Beziehung.”

Diesen Satz verbindest du mit dem Gefühl, dass du für die fertige Situation entwickelt hast. Wenn du kannst, nimmst du natürlich auch Geruch oder Klänge, Worte etc. mit dazu. Dann gehst du mit deinem Bewusstsein ein dein Kronenchakra und sagst diesen Satz. Lasse ihn in der Farbe dieses Chakras in diesem Raum schwingen und schau, was es dort mit dir macht. 

Fällt es dir leicht, den Satz in deinem Kronenchakra zu halten? Welche Gefühle kommen in dir auf? Oder spürst du hier irgendwelche Hürden, “Neins” oder siehst du vielleicht Menschen oder Teile von dir selbst, die dagegen reden? Dann bitte deine Geister um Hilfe, begegne den Widerständen, Hürden, Menschen, deinen eigenen Anteilen mit Freundlichkeit und Verständnis und frage, was sie brauchen, damit sie sich beruhigen. 

Wenn du im Kronenchakra soweit bist, dass sich dein Satz mit dem verbundenen Gefühl und den Bildern, Worten und Gerüchen richtig gut und frei fließend anfühlt, dann fließe mit deinem Bewusstsein in dein drittes Auge und tust dort genau dasselbe wie im Kronenchakra. 

So gehst du durch jedes Chakra bis du am Wurzelchakra angekommen bist. Auf diese Weise holst du deinen Wusnch aus dem Universum, dem Meer aller Möglichkeiten hinein in die irdischen Sphären und gibst ihm Kraft und Wurzeln. 

Wenn du magst, kannst du ihn auch noch einmal von unten nach oben und dann wieder von oben nach unten fließen lassen. So spürst du, ob wirklich alles frei ist oder noch etwas nachgebessert werden muss.

Wenn du einen Wunsch hast, dem du großen Widerstand entgegensetzt, weil du zum Beispiel traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht hast (du wünschst dir z.B. eine Beziehung und hast Missbrauchserfahrungen), dann mache diese Übung oft.

Natürlich ist es auch wichtig, das Trauma selbst zu bearbeiten und dir entsprechende Hilfe zu holen. Doch lasse nicht zu, dass deine Angst dich hindert, deinen Traum zu leben. Dein Wunsch ist vielleicht JETZT noch nicht in Erfüllung gegangen, doch du tust JETZT ALLES dafür, dass er sich erfüllen kann. Bleibe fokussiert und gib nicht auf.

Hier findest du die Meditation als Audio.

 

Hier ist noch eine kleine Anleitung, wie Veränderung tatsächlich gelingen kann: 11 Schritte zu wirkungsvoller Veränderung. Jetzt wünsche ich dir erst einmal tolle Erfahrungen und einen großartigen Manifestationsmuskelaufbau 😉

Herzlich
deine Tanja Richter